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CSU gegen Atomkraft?

CSU ist gegen Atomkraft!?

25.03.2011
In der heutigen Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung war zu lesen, dass die CSU nun gegen Atomkraft ist. Unser Bürgermeister hat sogar behauptet, er wäre immer gegen Atomkraft gewesen.  Zitat aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 23.10.2010: "Bürgermeister Dr. Uwe Brandl verteidigte den Atomkompromiss. (...)" Ich erspare mir ausführlich Hinweise auf Zusammenhänge mit Herrn Mappus und Herrn Brüderle.

Dass aufgrund der aktuellen Ereignisse in Fukushima nun die Politiker der Parteien, die die Anstrengungen der Erneuerbaren-Energien-Branche torpedierten und vor den Gefahren der Atomkraft die Augen verschlossen haben, endlich verstanden haben, dass Atomenergie keine Zukunft hat, begrüße ich dagegen sehr - wenn man dran glauben mag.

Im Grundsatzprogramm der CSU wird zum Thema Kernenergie festgestellt, dass derzeit eine bedarfsgerechte Stromerzeugung ohne Kernenergie nicht möglich und dass Kernenergie nicht verzichtbar ist (Seite 124 und 126). Ein Mitglied dieser Kommission war der Bayerische Gemeindetagspräsident. Schade das er sich mit seiner heute nachlesbaren Überzeugung "Ich war immer gegen Atomkraft" vor 4 Jahren nicht durchsetzen konnte. Und schade auch, dass ein Antrag der Freien Wähler im Jahr 2009 auf Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes im Stadtrat von Abensberg bis heute nicht umgesetzt wurde. Dagegen ist es sehr begrüßenswert, dass der Abensberger Bürgermeister die Forderung nach Energieautarkie bis 2030 von den Freien Wählern übernommen hat. Jetzt ist es Zeit, dass Etappenziele gesetzt und Zeitpläne vorgestellt werden. Von der Autarkie sind wir noch weit weg, wenn hier keine ernsthaften Anstrengungen unternommen werden.