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Freiflächenphotovoltaikanlage Schwaighausen - ein Flop

Freiflächenphotovoltaikanlage Schwaighausen - Ein Flop!

Viel zu spät und nicht sauber vorbereitet wurde das Verfahren für einen Flächennutzungsplan in Schwaighausen eröffnet. Die Bürger wurden zu spät eingebunden. Bleibt die Frage: Was haben Abensbergs Bürger von dem Informationsvorsprung der staatstragenden Partei in Abensberg, mit dem so stark geworben wird? Und: Warum wurde keine Genossenschaft gegründet, mit der alle Bürger von den Gewinnen der regenerativen Energien profitieren können, incl. der Stadt? Positive Beispiele hierfür gibt es ja bereits genug. An den entscheidenden Stellen fehlt scheinbar nur der Wille dazu. Sehen sie hier: http://www.neue-energien-west.de/

Es ist seit langem bekannt, dass für die Förderung nach EEG ein Bebauungsplan am 25.03.2010 rechtskräftig sein musste. Wer dafür verantwortlich ist, dass das nicht geklappt hat, dürfte jedem klar sein. Und keiner, der in den höchsten CSU-Gremien Mitglied ist, kann ernsthaft behaupten, er wäre von der Änderung des EEG "überrascht" worden.

Ach ja, nicht das jemand sagt, hier wird nur gemeckert. Am 20.04.2009 haben die Freien Wähler vertreten durch mich und den Stadtrat Hans Steiner den Antrag auf Erstellung eines kommunalen Energiekonzeptes gestellt. Es wäre also genug Zeit gewesen, rechtzeitig einen B-Plan oder einen Energieleitplan aufzustellen.

Die Realität sieht leider anders aus, als uns glauben gemacht werden soll:
• Freiflächenanlagen auf Ackerflächen erhalten ab den 1.7.2010 gar keine Förderung mehr und die Flächenkategorie „Ackerfläche“ wird im EEG rückwirkend ab den 1. Juli 2010 gestrichen. Dies gilt jedoch nicht für Anlagen, die unter die Übergangsregelung fallen.
• Eine Übergangsregelung für Freiflächenanlagen sorgt dafür, dass Planungen, für die bis zum 25. März 2010 ein Bebauungsplan vorlag, noch bis Ende des Jahres 2010 ohne Absenkung der Vergütung realisiert werden können. Der Bebauungsplan für Schwaighausen lag im September 2010 vor.

Hat schon mal jemand berechnet, was der Stadt durch diese Nachlässigkeit an Geld durch die Lappen geht?

In Zahlen bedeutet das, dass pro Jahr ca. 500.000 Euro weniger in die Stadtkasse fliessen, über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Investkosten für eine Anlage wie in Schwaighausen belaufen sich lt. Fachkreisen auf etwa 5.000.000,00 Euro. 

Ist das ein sorgsamer Umgang mit anvertrauten Finanzen? 
Ist das fortschrittliches Denken im Bereich erneuerbarer Energien?

Heute war zu lesen, dass der B-Plan nun rechtskräftig werden soll, weil ja irgendwann Gesetze wieder geändert werden könnten....Ich bin gespannt, wann gebaut wird.