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Klimaschutzkonzept gefordert

Klimaschutzkonzept für Abensberg mit verbindlichen Zielen gefordert.

15.03.2011
Die Atomkatastrophe in  Japan hat die Menschen weltweit schockiert. Und gleichzeitig zeigt sie uns, dass wir als verantwortliche Menschen nicht einfach die Augen verschließen dürfen, sondern sinnvolle Konzepte suchen müssen um für Alternativen zu sorgen. Die vorübergehende Stilllegung von 7 Kernkraftwerken, wie heute von der Kanzlerin angekündigt (unter anderem auch von  Isar 1) ist der 1. Schritt in die richtige Richtung. Nun gilt es auf bundes- und landespolitischer Ebene, die Laufzeitverlängerungen zurück zu nehmen und vor Ort sinnvolle Möglichkeiten anzupacken.

Für die unterste Keimzelle der Politik, die Kommune sind jetzt die Politiker vor Ort gefordert. Es reicht nicht nur, immer gegen alles zu sein, es müssen auch realisierbare Alternativen aufgezeigt werden!

Die Freien Wähler haben bei der Stadt Abensberg bereits 2009 einen entsprechenden Antrag auf Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes gestellt und auf die Förderung von damals 80 % hingewiesen. Leider wurde dieser Antrag nicht umgesetzt. Damit wäre ein glaubhafter Einsatz für erneuerbare Energien in Abensberg darstellbar gewesen.  Die Stadt Abensberg braucht eine Energieleitplanung mit verbindlichen Zielen zur Umsetzung einer Energieunabhängigkeit von Atom, Öl und Gas, hin zu regenerativen Energien. Abwärmenutzung, Energieeinsparung, Photovoltaik, Windenergie, Biogas und vieles mehr muss in verbindlichen Zeitabschnitten umgesetzt werden. Das entsprechende Förderprogramm hierzu wurde mittlerweile im Förderumfang reduziert, ist aber immer noch sinnvoll und dringend nötig. Unser Antrag steht nach wie vor im Raum.

Auf dem Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. wird deutlich, dass Abensberg noch Entwicklungspotential hat: 12.613 Bürger verbrauchen ca. 93.336 MWh/Jahr an Strom, dieser wird zu 13 % über erneuerbare Energien erzeugt. Der Durchschnitt in Niederbayern liegt bei 28 %, im Landkreis Kelheim bei 21 % (Stand 22.02.2011)

Beispiele für die Umsetzung einer kommunalen Energieleitplanung wären:

1. Entlang der Bahnlinie mittelfristig eine Solarwand zu installieren. Dies ist eines der wenigen Schlupflöcher, die das von der schwarz-gelben Regierung geänderte EEG noch lässt. Nebeneffekt: Die Anwohner könnten vor Lärm besser geschützt werden.

2. Bezug von atomstromfreiem Strom über EWS oder andere Anbieter.

3. Gründung einer Energiegenossenschaft. Dies ermöglicht allen Bürgern eine Beteiligung an der Produktion von umweltfreundlichen Energieträgern. Zudem wird dadurch stärkere Transparenz durch höhere Kontrolle ermöglicht. Vorbildhafte Beispiele gibt es bereits genug.

Weitere Ideen folgen:

In der Gründung eines landwirtschaftlichen Betriebes durch die Stadt Abensberg zur Pelletherstellung, sehe ich keine wirtschaftlichen Vorteile. Unabhängig davon, dass eine Kommune in Wettbewerb zu landwirtschaftlichen Betrieben geht, müsste man bei der Pelletproduktion gegen große Lieferanten weltweit bestehen können.