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Serie der MZ: Jugend

Diese Woche erhielt ich einige Fragen aus der Redaktion der Mittelbayerischen Zeitung zum Thema Jugend. Hier meine Antworten und am Ende ein Link zum Bericht. Viel Spaß beim Lesen.

Wie finanzieren Sie den Wahlkampf?
Zum Glück ist eine Bürgermeisterwahl nicht nur mit Geld zu bestreiten, man kann mit kreativen Methoden viel erreichen. Ich finanziere meinen Wahlkampf überwiegend aus der eigenen Tasche und mit der Beteiligung des Ortsverbands der Freien Wähler. Außerdem gibt es einige wenige private Spender und viele ehrenamtliche Helfer. Ihnen allen sei an dieser Stelle schon jetzt gedankt für ihr Engagement.

Was machen Sie hauptberuflich? (Legen Sie Ihre Arbeit bei Amtsantritt nieder?)
Ich bin freier Unternehmer in den Bereichen Energie, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung. Zudem erledige ich die Pressearbeit sowie Bürgeranfragen für die Abgeordnete Tanja Schweiger. Bei Amtsantritt lege ich die Arbeit für die Abgeordnete Tanja Schweiger nieder. Meine Firma wird dann von meiner Frau geführt. Das Amt des hauptamtlichen Abensberger Bürgermeisters erfordert in meinen Augen vollen Einsatz. Deshalb werde ich mich zu 100 % dem Bürgermeisteramt widmen. Darauf freue ich mich. Das ist für mich, als ob ich einen neuen Auftrag von einem neuen Auftraggeber bekomme. Bis zum Amtsantritt im Oktober ist das alles leicht zu regeln.

Wie sind Sie darauf gekommen, dass Sie Bürgermeister werden wollen?
Ich arbeite seit über 20 Jahren im Bereich der Kommunalpolitik bei Dorferneuerungen, und Bauleitplanungen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Verwaltung und Bürgermeistern zusammen und sehe, was möglich ist, wenn alle Betroffenen gehört und eingebunden werden. Das macht Spaß und ich möchte meiner Wahlheimat Abensberg gern etwas von dem zurückgeben, was ich hier an Gastfreundschaft und Herzlichkeit erlebt habe.

Warum soll der Bürger gerade Sie wählen?
Weil ich durch meine Tätigkeit als Dienstleister ein offenes Ohr für die Menschen habe und die Wähler ein Recht auf Dienstleistung haben, denn sie sind im Endeffekt diejenigen, die den Bürgermeister mit ihrer Wahl einstellen und mit ihren Steuern bezahlen.

Was wollen Sie in den nächsten sechs Jahren anpacken?
Wichtig ist mir eine nachhaltige Baulandpolitik für junge Familien und die Energiewende bis 2030.
Und ich möchte, dass man im Sommer wieder bis 23:00 Uhr draußen sitzen und gemütlich ratschen kann.

Wie wollen Sie die Versprechen einhalten?
Bauland:
Über eine entsprechende Bauleitplanung und Verhandlungen auf Augenhöhe mit Grundstücksbesitzern ist eine nachhaltige Baulandpolitik für Familien erst möglich.
Energiewende:
Die Energiewende ist nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möglich. Die Zeit der Demos ist vorbei. Handeln ist angesagt. Deshalb möchte ich über ein Genossenschaftsmodell die Bürger an den erneuerbaren Energien beteiligen. Somit bleibt das Geld vor Ort und die Bürger werden von Anfang an eingebunden.
Draussen sitzen
Es kann nicht sein, dass Einzelne so oft die Polizei schicken können, bis das gesellschaftliche Leben in Abensberg zusammen bricht, weil um 22:00 Uhr die Gehsteige hoch geklappt werden müssen. Ich werde eine Freischankflächensatzung vorlegen, wie sie auch in anderen bayerischen Städten existiert, wonach erst um 23.00 Uhr Schluss ist. Dafür setze ich mich ein, nicht nur durch Gespräche.

Wann werden die Anbindungen fürs Internet/Datennetz in den Ortsteilen wie z. B. Sandharlanden verbessert?
Die Anbindungen fürs Internet müssen für alle Ortsteile innerhalb kürzester Zeit geschaffen werden. Man weiß dies seit Jahren. Deshalb muss 2012/13 verbindlich stehen. Breitband darf kein Luxus sein. Gerade für die Jugend, aber auch für Heimarbeit, Bildung und Betriebe ist das ein Grundbedarf.

Was wollen Sie tun, um Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze (nach dem Studium) im Stadtgebiet zu schaffen?
Betriebe müssen angesiedelt werden, die auch Arbeitsplätze bieten. Gewerbeflächen nur für Solarenergie zu verbrauchen ist mir zu schade. Durch mein Netzwerk zu IHK und Wirtschaftsjunioren habe ich gute Kontakte zur Wirtschaft, die ich nutzen werde.

Wie soll die Infrastruktur um den Hundertwasserturm verbessert werden, um Behinderungen an der Römerstraße und Unfallgefahr zu verringern?
Das Hauptproblem liegt darin, dass diese Thematik seit über 10 Jahren verschlafen wurde. Es gibt keine Tourismus- und Verkehrslenkung. Eine Anregung der Freien Wähler, die Kinderkrippe wegen der Verkehrssituation nicht an die jetzt ausgeführte Stelle zu bauen, wurde seitens der Stadtspitze leider abgelehnt.
Mit der jetzigen Situation muss man deshalb nun leider klarkommen. Wichtig ist es, Verkehrsströme von und zur Gillamooswiese zu leiten, ein Hol- und Bringsystem einzurichten, den Investor, den Stadtmarketingverein und den Werbekreis ins Boot zu holen und gemeinsam mit Anliegern ein Konzept zu entwickeln, das den Ansprüchen nach Sicherheit gerecht wird. Dabei ist ein Einbahnstraßensystem durchaus in Betracht zu ziehen, weil hier der Begegnungsverkehr entfällt. Die Sperrung der Hauptverbindungsachse über die Brücken der Liebesinsel im gesamten Winter muss aufgehoben werden.

Wollen Sie weitere Freizeitaktivitäten für Jugendliche und junge Erwachsene zur Verfügung
stellen?

Bei Bedarf jederzeit, denn Abensberg ist attraktiv für junge Leute und Familien und soll das auch bleiben. Stillstand heißt hier Rückschritt.

Was haben Sie speziell für Jugendliche und junge Leute im Wahlprogramm?
Mir schwebt vor, eine Bademöglichkeit an der Abens zu schaffen. Das war früher schon mal möglich und auch junge Menschen gehen nach wie vor gerne in die Natur. Das Freibad ist in meinen Augen ebenfalls aufzuwerten.
Feuerwehren und Vereine sind zu fördern, denn die betreiben aktive Jugendarbeit.
Ich möchte das Trinkverbot im Stadtgebiet aufheben, weil es Jugendliche kriminalisiert und die Problematik nur verlagert statt behebt. Dafür ist Jugendarbeit vor Ort zu fördern.
Ich wurde von Jugendlichen angesprochen, die sich eine BMX-Bahn wünschen. Das kann ich mir gut vorstellen.
Das Online-Angebot der Stadt ist zu verbessern, da Jugendliche vor allem über Facebook und Internet kommunizieren. Die Jugend ist aktiv an der Politik zu beteiligen.

Und hier geht es zum Bericht der Mittelbayerischen Zeitung (online-Ausgabe)