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13. April 2011 Abensberg - Regionale Energieoffensive 2.0

Spätestens seit der Katastrophe in Fukushima ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Eine der Möglichkeiten ist es, eine Bürger-Energie-Genossenschaft zu gründen und mit Anteilen dazu beizutragen, die Erneuerbaren Energien in unserem Landkreis voran zu bringen. Im Rahmen der bayernweiten „Regionalen Energieoffensive“ der Freien Wähler, für die Harald Hillebrand bereits seit Sommer letzten Jahres in ganz Niederbayern und der Oberpfalz viele Vorträge gehalten hat, hat er nun einen Abend in Abensberg organsiert. Da es hierbei nun vor allem um die Umsetzung geht, lautete der Titel des Abends:"Regionale Energieoffensive 2.0"

Am Mittwoch den 13.04.2011 konnte er zahlreiche Gäste aus dem ganzen Landkreis begrüßen, darunter Vertreter von Unternehmen, Banken, Wirtschaftsjunioren und Stadtwerken, Bürgermeister und engagierte und umweltbewußte Bürgerinnen und Bürger.

Jörg Nowy, 1. Bürgermeister der Gemeinde Essing, begrüßte die Initiative und sicherte seine Unterstützung zu. Er plädierte für eine kreisweite, parteiübergreifende Genossenschaft, die aus der Mitte der Bürger entstehen könne.

Elmar Pürkenauer aus Offenstetten berichtete über die Situation in Japan, da er in engem Kontakt zu Freunden in Tokio steht. Die Situation werde in Japan anders beurteilt als hierzulande. Nach seinen Ausführungen bat er um Spenden für die Opfer des Tsunami. Elmar Pürkenauer: "Es klingt ein wenig merkwürdig, dass ich um Hilfe bitte für eins der reichsten Länder der Welt, aber ich kenne meine Freunde seit vielen Jahren, und weiss, dass sie mich nicht bitten würden, wenn die Not nicht wirklich gross wäre!" Spendenkonto: Rumänienhilfe Wörth Konto 490 100 773 Sparkasse Regensburg BLZ 750 500 00 Kennwort: Hilfe für Japan

Tanja Schweiger, Abgeordnete aus Pettendorf berichtete über ihre Aktivitäten zum Thema erneuerbare Energien und den Atomausstieg. Anträge zum endgültigen Abschalten von Isar 1 wurde von der Landtagsmehrheit abgelehnt. Die FW haben das Thema bereits vor Fukushima erkannt und sich für den Ausstieg aus der Kernenergie ausgesprochen. Sie streben die Energieautarkie Bayerns bis 2030 an. Dazu müssen die Bürger ins Boot genommen werden. Genossenschaften sind hierfür aus Ihrer Sicht ein geeignetes Instrument.

Hans Stangl aus Cham ist Aufsichtsratsvorsitzender der Energielandkreis-Cham e.G. Er berichtete über die Erfolge und Möglichkeiten dieser Genossenschaft und zeigte anschaulich, dass sich gerade der "kleine Mann" mit geringen Beiträgen beteiligen kann und somit auch davon profitiere, wenn er selbst keine Dachflächen zur Verfügung stehen habe. Dadurch dass jedes Mitglied nur eine Stimme hat, ist der demokratische und bürgernahe Gedanke sehr hoch gehalten.

Harald Hillebrand zeigte die Möglichkeiten, Risiken und Chancen einer Bürger-Energie-Genossenschaft im Landkreis Kelheim auf und sah durch das hohe Interesse eine echte Chance für eine Gründung derselben.
Mit 34 % Nutzung des möglichen Potentials erneuerbarer Energien sei der Landkreis schon relativ weit, allerdings gäbe es eben auch noch 66 % die noch nicht genutzt würden. Mit den erneuerbaren Energien sei eine regionale Wertschöpfung in Höhe von 138,75 Mio. Euro/a möglich, die vor allem den Mitarbeitern und Unternehmern von kleinen und mittleren Betrieben im Kreis zugute kommt. Im Landkreis Kelheim seien vor allem die 110-m-Streifen entlang der Autobahn und der Bahnlinie prädestiniert für mögliche Anlagen und könnten unter Umständen auch in Verbindung mit Lärmschutzwänden erstellt werden.

Mit 60 Besuchern, die sich konstruktiv und positiv äußerten, zeigten sich die Veranstalter gestärkt. Es wurde angeregt, auf die Windenergie zu bauen. Bei Windrädern und Biogasanlagen wies der Kreisvorsitzende des BN Peter Forstner auf die Auswirkungen für die Umwelt vor allem bei Großanlagen hin. Die Gründung der Genossenschaft ist innerhalb der nächsten drei Monate vorgesehen. 

Im Bild v.l.n.r.
Hans Stangl, Harald HIllebrand, Tanja Schweiger, Elmar

 Die Bürger der Region sollen die Energieversorgung in die eigenen Hände nehmen. Das ist das Begehr der Freien Wähler im Landkreis. Bei einer Informationsveranstaltung in Abensberg zeigten sie den in ihren Augen sinnvollsten Weg auf: Eine Energiegenossenschaft sei zu gründen. Harald Hillebrand will binnen einiger Monate eine solche gegründet sehen. (...)
Es geht darum: Anlagen sollen erreichtet werden, die mit regenerativen Energien betrieben werden. „Das stärkt auch die heimische Wirtschaft“, stellte Kreisvorsitzender Jörg Nowy fest. Die Zeit sei reif dafür. Landtagsabgeordnete Tanja Schweiger stellte fest: „Das Interesse der Bürger ist da.“...

http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/artikel/buerger_sollen_selber_energie_/653652/buerger_sollen_selber_energie_.html