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18.März 2009

Bayerns Freie Wähler forcieren “Erneuerbare Energien”

Merkendorf (Mfr.)

 “97 Prozent der Deutschen unterstützen den verstärkten Ausbau Erneuerbarer Energien” lautet das Ergebnis einer akt. FORSA-Umfrage.  

Da trifft es sich gut, dass die Mitglieder der FW-Landtagsfraktion und des Landesarbeitskreises Energie & Umwelt der Freien Wähler Bayern am 18. März 2009 die mittelfränkische Energieregion Altmühltal-Mönchswald besuchten. In der 3000-Einwohner-Stadt Merkendorf machen Bürgermeister Popp sowie innovative Bürger und Unternehmer vor, wie die “Energiewende” mit Biogasanlagen, Windkraftanlagen und Photovoltaik gelingen kann. Lokale Fern- und Nahwärmenetze liefern einen Großteil der umweltfreundlich erzeugten Wärmeenergie für die Kommune und zahlreiche EE-Anlagen erzeugen 136% des eigenen Strombedarfs.

Viele Auszeichnungen belohnen diese Weitsicht aller Beteiligten. “Bedenkenträger” und Zweifler haben in Merkendorf längst ausgedient. Energie-Kostensteigerungen und übermäßige Abhängigkeiten von importiertem Öl und Gas gehören der Vergangenheit an.  

Die Stadt blüht dadurch auch wirtschaftlich auf. Am Ortsrand von Merkendorf wächst ein neues und energieautarkes Gewerbegebiet für innovative Unternehmen, die  Biogasanlagen und Solartechnik anbieten und viele qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Die Gewerbesteuereinnahmen aus dieser Branche sprudeln ebenfalls. Begünstigt werden die lokalen Verhältnisse auch durch die anwendungsnahe Forschung im “Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Triesdorf”.  

Dem Beispiel von Merkendorf könnten viele der 2.271 Kommunen Bayerns folgen – wenn sie es nur wollen. Wissen und Aufklärung ist notwendig. Technologien für die “Energiewende” sind längst vorhanden und Beispiele gibt es genug. Hermann Lorenz (Sprecher des FW-Landesarbeitskreises Energie&Umwelt) sieht daher gute Chancen darin, dass seitens der Politik vor allem die Freien Wähler mit Ihrer starken kommunalen Verwurzelung die „Energiewende 2030“ für Bayern – quasi “von unten” und “basisdemokratisch” - initiieren können. Denn rechnet man nach, stellt man schnell fest, dass z.B. Landkreise ihre Kapitalabflüsse von >100 Mio € pro Jahr!! für Öl- und Gasimporte quasi in ein lokales Konjunkturprogramm “Energiewende” mit effektiven Klimaschutz “umlenken” können – und das dauerhaft!  

In der Abschlussdiskussion mit allen Beteiligten beim Solarunternehmen Kraus AG wurde deutlich, dass Erneuerbare Energien unumgänglich sind und eine beispiellose Erfolgsgeschichte schreiben werden. Zentrale Kraftwerke werden durch eine Vielzahl dezentraler und vernetzter Anlagen ergänzt. Die lokal erzeugte Energie bringt enorme Wertschöpfung in der Region, die wiederum den Kommunen und den Bürgern zugute kommt. Die Vorteile dieses Zyklus haben die Bürger in Merkendorf verstanden und sich mit großer Geschlossenheit an der Energiewende beteiligt.

Beklagt wurde von Seiten der EE-Protagonisten nur die Schwerfälligkeit bei Baugenehmigungsverfahren, der oft herrschende Lobbyismus in der Energiewirtschaft und ganz aktuell die schwierige Kreditbeschaffung für Klein- und Mittelstandsbetriebe. Hier sei jetzt die Politik gefragt, um Behinderungen zu beseitigen. Denn intelligente Wege zur  “Energiewende” können sehr zur Lösung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise beitragen.