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23. September 2010 Berngau

Berngau (mu). Am 23.09.2010 startete die bayernweite Kampagne der FW „REGIONALE ENERGIEOFFENSIVE“ mit einer Auftaktveranstaltung in Berngau, im Landkreis Neumarkt. Der Vorsitzende der FW Berngau, Günter Müller begrüßte zur Besichtigung MdL Dr. Karl Vetter, Dipl. Ing. (FH) Harald Hillebrand und Hermann Lorenz, beide Mitglied des Landesarbeitskreises Energie und Umwelt der Fw, Hans Gerngroß, Vorsitzender des Kreisverbandes der FW Neumarkt, Cordula Breitenfellner, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der FW sowie zahlreiche überparteiliche Mandatsträger aus der Region und interessierte Bürger. Alle miteinander brachten immerhin 4040 kg auf die Waage des Energiewirts, die er für die Abrechnung zugelieferter Biomasse verwendet.

Herr Albert Fiehl, Energie- und Landwirt aus Allershofen stellte den zahlreich erschienenen Gästen zunächst seine Biogasanlage vor. Bei einem Rundgang erläuterte er unter anderem die Anlieferung der Rohstoffe, den Gasproduktionsprozess sowie die Leistung der Anlage. Sein Betrieb habe eine Größe von 165 ha und 116 GV Das BHKW habe eine Leistung von 350 kW. Allershofen sei wohl eines der ersten 100-% EE-Dörfer so der findige Protagonist. Mit der Anlage werden jährlich ca. 600 CO2 eingespart. Sein Konzept mache dadurch Sinn, dass er auch noch Milchkühe hält und den anfallenden Mist verwendet. Immerhin 65 ha werden als Grünland bewirtschaftet.

Im Anschluss an die Besichtigung der Anlage wurde die Veranstaltung im Sportheim des FSV Berngau fortgeführt, zu der sich ca. 70 Gäste einfanden und bei der MdL Karl Vetter das Konzept der regionalen Energieoffensive der Freien Wähler vorstellte. Dabei bezog er zunächst klar Stellung gegen die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken der schwarz-gelben Regierung in Berlin, die nichts anderes als die Durchsetzung von Lobbyinteressen der vier großen Strommonopolisten in Deutschland darstelle. Besonders kritisierte er, dass sich im Nachhinein herausstellte, dass bei dem Beschluss nicht einmal der Bundesumweltminister anwesend gewesen sei. Danach umriss er in knapper Form das energiepolitische Konzept der Freien Wähler. Unabdingbarer Teil dieses Konzeptes sei, an dem beschlossenen Atomkonsens mit Ausstieg bis zum Jahr 2023 festzuhalten.. Vetter zeigte sich aber zuversichtlich, dass Probleme der erneuerbaren Energien durch innovative Ideen in Zukunft gelöst werden. Auch Energieeinsparungen müssten - wo sie möglich sind - vorbehaltlos gefördert werden, etwa bei der Sanierung von Altbauten. Er forderte, dass die Kappung der Förderung von Freiflächenphotovoltaikanlagen zurückgenommen wird. Ein besonderes Anliegen sei den Freien Wählern auch die regionale Wertschöpfung, etwa durch regionale Stromerzeugung, die nach Meinung Vetters Arbeitsplätze schaffe und so zur Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raumes beitrage. Bis 2030 müssten alle Regionen in Bayern zu 100% erneuerbaren Energieregionen umzuwandeln sein.

Harald Hillebrand stellte klar, dass die Konzentration auf eine einzelne Energiequelle allein nicht zielführend sei, stattdessen bedürfe es einem Energiemix aus Biogas, Biomasse- Wasser-, Wind- und Solarenergie in Verbindung mit Energieeffizienz und - einsparung. Der Flächenbedarf hierfür müsse von den Kommunen anhand eines Energieleitplanes bei frühzeitiger Einbindung der Bürger ermittelt werden.

Angesichts der großen Gästezahl und dem sichtlichen Interesse an der Thematik der erneuerbaren Energie kann die Auftaktveranstaltung der regionalen Energieoffensive als großer Erfolg für die Freien Wähler gewertet werden. Weitere Infoveranstaltungen folgen lt. Angabe der Oberpfälzer Bezirksvorsitzenden Tanja Schweiger in allen Landkreisen. Diese sind hier zu finden: www.fw-bayern.de/unsere-politik/arbeitskreise/energie-und-umwelt

Weiterführende Links und Informationen

http://agrikomp.de/