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30 September 2010 Landau a.d. Isar

Nach der Besichtigung der Biogasanlage der Familie Apfelböck trafen sich die Freien Wähler zu einem Vortragsabend, bei dem MdL Dr. Karl Vetter die Vorstellung der Fraktion der FW im Bayerischen Landtag formulierte.

Auf der Landesdelegiertenversammlung in Bad Rodach (am 24.4.2010) haben die Freien Wähler mit 98% der Delegiertenstimmen folgende Beschlüsse gefasst, die nun mithilfe der REGIONALEN ENERGIEOFFENSIVE aufgenommen werden:

Kommunale Energiewende mit 100%-EE-Regionen bis 2030
Der bestehende Atomausstiegsbeschluss soll beibehalten werden.
 
Die RWE haben letztes Jahr einen Gewinn von 5,6 Mrd. Euro erwirtschaftet. Dieses Geld gehört reinvestiert oder zur Strompreissenkung verwendet, betonte der Abgeordnete. Die Frage der Endlager sei nach wie vor ungelöst. Zudem vertrat er die Meinung, dass es keine Versorgungslücke gebe, da Deutschland Strom exportiere und stellte abschließend fest, dass Atomkonzerne kein Interesse an Regenerativer Energie haben. Die FW wollen Dezentralität wg. der Minderung von Leitungsverlusten, die Förderung der regionalen Wirtschaftskreisläufe und eine klassische Mittelstandsförderung.

Harald Hillebrand erläuterte den Flächenverbrauch Erneuerbarer Energien. Wenn man eine Kleinstadt mit 10.000 Einwohnern betrachte würden diese in etwa 12.500 MWh Strom benötigen. Dies entspräche 2 Windrädern und 2 ha Photovoltaik und 50 ha Mais sowie 52 ha Wald. Der Flächenverbrauch alleine für Strombedarf betrage i.d.R. 1 % der Gesamtfläche. Bei Biogas könnte aus  1 ha Mais = 12.000 m³ Biogas 24 MWh el + 30 MWh Wärmeenergie erzeugt werden,  Biomasse könnte aus 1 ha Wald 50 MWh/a Energie erwirtschaften, Photovoltaik 1.000 MWh und Windräder = 4.500 MWh. Daran erkenne man auch, dass ohne Freiflächenphotovoltaik und Windrädern eine Energieversorgung aus erneuerbaren Energien nicht möglich ist.
 
Kommunen müssten Ziele festlegen, welche Energiemengen und Arten auf welchem Raum sie in den nächsten 20 Jahren verwirklichen wollen. Dabei müsse das Ziel sein die Wertschöpfung in der Region zu behalten, kommunale Handlungsspielräume auszuloten und Entscheidungszeiträume zu verkürzen. Unbedingt notwendig sei es, Bürger einzubinden und einen gesellschaftlichen Konsens frühzeitig herzustellen.