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Historie

Die Entwicklung der Freien Wähler in Mainburg seit 1948

Die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) Mainburg in der heute tätigen Form wurde 1971 als Verein im Vorfeld der Gemeinde- und Gebietsreform, sowie der darauffolgenden Kommunalwahlen des Jahres 1972, gegründet. Erster Vorsitz-ender wurde Alfons Brandl, der seit 1966 Mitglied das Stadtrates, sowie auch des Kreistages des damaligen Landkreises Mainburg war. Heutiger Vorsitzender der Freien Wähler auf Stadt-, Kreis- und Bezirksebene ist Bürgermeister Josef Egger.
Doch parteifreie Wählergruppen gab es in Bayern bereits seit Beginn der demo-kratischen Entwicklung nach dem Zusammenbruch der Nazidiktatur 1945. Wie in vielen Kommunen Bayerns wurden die ersten Bürgermeister und weitere Verwaltungsorgane von der amerikanischen Militärregierung eingesetzt. Hierzu wurden meist Personen berufen, die vor 1933 politisch tätig waren, beziehungs-weise von den Nazis nach deren Machtergreifung abgesetzt wurden.
So wurde im Mai 1945 der Gasthofbesitzer Anton Kellerer, der von 1932 bis 34, dieses Amt als letzter gewählter Bürgermeister bekleidete, wieder als solcher eingesetzt. Sein Stellvertreter wurde Max Spenger. Bei den ersten freien Wahlen des Bürgermeisters am 25.4.1948 trat neben dem SPD-Kandidaten Max Spenger auch der parteifreie Kandidat Adolf Langer an. Auch im ersten frei gewählten Gemeinderat zogen zwei Vertreter der damaligen Parteilosen Wählerschaft (PW) ein. Bei den folgenden Kommunalwahlen in den 50er Jahren wurden auch immer Vertreter von parteifreien Gruppen, beziehungsweise Flüchtlings- und Heimatvertriebenenverbänden in den Stadtrat ( 1954 Stadterhebung) gewählt.
1966 trat die Freie Wählergemeinschaft in einer Listenverbindung mit der damaligen Bayernpartei zusammen bei den Kommunalwahlen an und erreichten drei Stadtratsmandate. Bei den Kreistagswahlen konnten 5 Mandate ( von insgesamt 18) erreicht werden.
Nach der Gebietsreform bei den Wahlen 1972 zogen die Freien Wähler (FWG) mit vier Mandaten in den Stadtrat ein, stellten mit Johann Vögele auch einen Bürgermeisterkandidaten und erreichten mit Alfons Brandl das Amt des Vizelandrates im neuen Landkreis Kelheim.
Einen großen Vertauensbeweis brachten die Kommunalwahlen 1990, als erstmals mit Josef Egger der Bürgermeister von den Freien Wählern gestellt werden konnte, sowie mit 9 Stadtratsmandaten auch die stärkste Stadtratsfraktion ( von insgesamt 24 Stadträten).
Nach dreissigjähriger verantwortlicher Tätigkeit beendete Alfons Brandl 1996 seine Stadtratsarbeit und stellte sich nicht mehr einer Wiederwahl. Doch ist er bis zum heutigen Tage ein unermüdlicher Freund und Förderer der Freien Wähler in der Stadt wie im Landkreis, dessen Rat als Ehrenvorsitzender der FWG gerne gehört wird. Bei den Wahlen 1996 konnte das erfreuliche und gute Abschneiden von 1990 wiederholt werden. Auf Bezirksebene vertritt Bürgermeister Josef Egger seit 1996 unsere Region auch als Bezirksrat im Bezirkstag von Niederbayern.