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2008

Egger: "CSU führt Wähler in die Irre"

Mainburgs Bürgermeister und Landratsstellvertreter Josef Egger:

„Nackte Angst und Panik bei der CSU ausgebrochen“

Mehrheitsfraktion führt Wähler in die Irre – EU-Abgeordneter Weber argumentiert falsch

 Kelheim/Mainburg.(bf) “Nackte Angst und Panik ist wohl bei der CSU ausgebrochen“ urteilt der amtierender Bürgermeister, Kreisrat und Landratsstellvertreter Josef Egger, Ehrenvorsitzender der Freien Wähler in Mainburg, zu den hysterischen Wahlkampfsprüchen der CSU-Granden Weber und Neumaier. „Hier keifen die Vertreter der größten Kreistagsfraktion (30 Sitze mit der SLU) auf die Freien Wähler (10 Sitze), die aber zum großen Ärgernis der allmächtigen Staatspartei laut Wählerwille auch den Landrat stellen dürfen. Alles vermeintlich Schlechte, wie die Schulden des Landkreises, haben diese 10 zu verantworten – und alle Wohltaten für den in die Irre zu führenden Wähler natürlich die große christliche Partei Bayerns“ ging Egger auf den Vernichtungsfeldzug der letzten Tage von Gural und Co. ein.

„Der Landkreis Kelheim, so unterschiedlich und inhomogen er sich auch heute noch darstellt, steht im bayernweiten Vergleich und seiner Entwicklung der vergangenen Jahre sehr gut da. Alle relevanten Statistiken, wie die Arbeitsplätze, Wirtschaftsdaten, Lebensqualität und Pro-Kopf-Verschuldung weisen eine deutliche positive Entwicklung aus, die den Landkreis im Spitzendrittel aller bayerischen Kreise positioniert, inzwischen vor den meisten mit absoluter CSU-Mehrheit regierten.“ So Egger zum Ist-Zustand und erläuterte weiter: „Doch diese Leistungen gelten nichts mehr, wenn es darum geht mit aller Gewalt die einzige unabhängige Bürgerinitiative, die es kommunal geschafft hat das Vertrauen der Bürger zur Politik vor Ort wieder zu festigen und den Schwarzen Paroli bieten zu können, zu vernichten. Wieviel Angst, ja geradezu Panik muß bei dem neuen Bezirksvorsitzenden und in Brüssel und Straßburg wandelnden Europaabgeordneten Weber ausgebrochen sein, jetzt so auf die Freien Wähler einzuschlagen. Scheinbar ist es in der Partei ein Makel aus einem Landkreis zu stammen, der von keinem CSU-Landrat mit bequemer absoluter Mehrheit regiert wird. Hier sind ihm die Schuhe seines Vorgängers und neuen Parteivorsitzenden Erwin Huber, dem gerade ein paar Milliarden Euro als gut dotierter Aufsichtsrat der Landesbank verlorengegangen sind, anscheinend doch ein paar Nummern zu groß geraten. Ich hoffe, dass er trotz seiner ganzen Parteiämter und Mandate, noch zu seiner Arbeit im Europa-Parlament und der damit verbundenen Vertretung der Bürger des riesigen EU-Wahlkreises kommt, für die er vom Steuerzahler ja auch bezahlt wird. “

In diesem Zusammenhang vermisse ich eigentlich eine klärende Stellungnahme von der Vorsitzenden der zweitgrößten Fraktion (13) im Kreistag, der SPD mit ihrem landesweiten politischen Schwergewicht Abgeordnete Johann Werner Muggendorfer als Fraktionsvize im Landtag. Mir kommt es so vor, das in Vorbereitung auf den Wahlkampf um das Maximilianeum im Herbst die SPD sich um die Niederungen des Kommunalwahlkampfes im ländlichen Bereich schon verabschiedet und sozusagen das Feld schon aufgegeben hat. Sie könnte bestätigen dass die Kreistagsmehrheit trotz der Initiative von Landrat Faltermeier beim wichtigen Thema Krankenhaus geschlafen hat. Als ab 2002  in Folge der Gesundheitsreform und der neuen Fallpauschalen zur Finanzierung der Krankenhäuser sich große Deckungslücken bei den Einnahmen auftaten, war es Landrat Faltermeier und die Kreisräte der Freien Wähler, die als einzige den Antrag stellten die Krankenhäuser Kelheim und Mainburg in eine betriebswirtschaftlich arbeitende GmbH umzuwandeln. Doch dies wurde vom Kreistag mit großer Mehrheit brüskiert abgelehnt, weil man auf den politischen Einfluß bei Stellenbesetzung und Betriebsführung nicht verzichten wollte. Ein Krankenhausausschuß mußte her. Das Ergebnis ist mit einem Millionen-Desaster bekannt. Als die Löcher nicht mehr zu stopfen waren, kam plötzlich von der CSU der zuvor abgelehnte Antrag als große Erleuchtung wieder auf den Tisch und wurde als eigene Idee gefeiert. Schnell mußte noch ein protziger Name her, schon war die Goldbergklinik geboren. Das kleinere Mainburger Krankenhaus konnte Gott sei Dank vom Landrat, entgegen vieler Querschüsse und eigenmächtiger Verhandlungen des hyperaktiven CSU-Landtagsabgeordneten Neumeier, durch eine Fusion mit Pfaffenhofen für die Hallertau gerettet werden.

Denn für die CSU-Führung im Kreistag hat der südliche Landkreis eigentlich keine Bedeutung. Dies zeigt sich schon auf der Kandidatenliste, wo die ersten Bewerber aus der Hallertau erst ab Platz 30 auftauchen. Auch den Wahlkampf mache die CSU lieber ohne Sachthemen, sondern lasse sich gerne mit Parteigrößen oder auch ehemaligen lächelnd im Bild ablichten. Ob das den Wähler überzeugen kann, mit einer gescheiterten Ex-Kultusministerin aus dem Hause Strauss, die ihre Mitarbeiter bespitzeln ließ und nicht willfährige Schuldirektoren zwangsversetzte, auf Stimmenfang zu gehen, bezweifele ich aber. Ich warne nochmals vor einer absoluten Mehrheit der CSU mit ihren „Tarnlisten“ SLU und Junge Liste. Auch in der Arbeit des Kreistages sollte nur nach sachlichen Argumenten sparsam und zum Wohle aller Landkreisbürger entschieden werden. Dazu braucht man gesunden Menschenverstand und kein Parteibuch. Dann finden sich auch leicht Mehrheiten über alle Fraktionen hinweg.“ So die Empfehlung des scheidenden Bürgermeisters von Mainburg, der sich aber nochmals gerne weiter für den Kreistag einsetzen möchte.

"Wir brauchen eine weitere Turnhalle"

Freie Wähler sehen dringenden Bedarf für Hallensport:

Werner Maier „Mainburg braucht zusätzliche Turnhalle“

FW-Bürgermeisterkandidat „Platzangebot für Schul- und Vereinssports nicht mehr ausreichend gegeben“

Mainburg. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Gasthaus Mühlbauer in Steinbach stellte Bürgermeisterkandidat Werner Maier das Wahlprogramm der Freien Wähler den Bürgern vor. Als Versammlungsleiterin wies FW-Stadträtin Renate Fuchs auf die großen Leistungen in  Kultur und Sport der vergangenen Jahre hin, und forderte dies auch für die Zukunft. „Sport und Gesundheit finden im Programm der freien Wähler breiten Raum, damit dies auch weiterhin gewährleistet ist, ist der Bau einer neuen  Turnhalle notwendig“ so Werner Maier.

 Grundsätzlich sei festzustellen, dass Mainburg über eine sehr breites Angebot an Sportmöglichkeiten, sowohl im Freizeit-, als auch im Schulsport aufweisen kann. Auch die Ausstattung der Sportanlagen haben einen hohen Qualitätsstandard. Gerade mit der Generalsanierung des Hanns-Seidl-Stadions sei ein lang ersehnter Wunsch der Freien Wähler in Erfüllung gegangen. Zwar mussten in Zeiten leerer Kassen die Sportförderung der Vereine anteilig gekürzt werden, dennoch konnten ihre wichtigsten Anliegen berücksichtigt werden.

Eine Herausforderung stelle jedoch der akute Kapazitätsmangel an Turnhallenplätzen dar. Vor allem das Gymnasium leidet unter engsten Verhältnissen, was einen geregelten Sportunterricht erschwert. Doch auch im Vereinsbereich ist ein akuter Hallenplatzmangel vorhanden. Um hier den bisherigen Standard halten zu können, ist eine zusätzliche Turnhalle von Nöten. Werner Maier sieht in der Lösung der Nachbargemeinde Elsendorf, die Trägerschaft und Finanzierung auf mehrere Schultern zu verteilen. Der bei der Versammlung anwesende Kreisrat und Bürgermeister von Elsendorf, Matthäus Faltermeier konnten den interessierten Zuhörern, das „Modell Elsendorf“ bestens erläutern. Hier wurde neben der Gemeinde Elsendorf auch der örtliche Sportverein in die Trägerschaft und Finanzierung eingebunden. Sicher hätte die Gemeinde hier den Hauptpart übernommen und dem Verein, insbesondere bei der Vorfinanzierung der Sportzuschüsse unter die Arme gegriffen. Die Gemeinde Elsendorf verfüge nunmehr über eine geeignet Sporthalle, die im Übrigen auch für viele weitere Anlässe genutzt werden kann. Daran anknüpfend erläuterte Werner Maier die Möglichkeiten die er hier für Mainburg und den Bau einer neuen Turnhalle sehe. Es sollen zur Erstellung der Halle die beiden Sachaufwandsträger der Schulen, Landkreis und Schulverband, sowie die Stadt und die Vereine zusammenwirken. Damit könne, insbesondere die finanzielle Belastung für den einzelnen Beteiligten auf einem machbaren Anteil gehalten werden. Für die Stadt Mainburg sagte er zu, dass er als Bürgermeister den Beitrag der Stadt leisten würde und vor allem das Projekt federführend vorantreiben wolle. Anders als sein Mitbewerber Reiser halte er wenig von Luftschlössern, wie eine Realschule in Mainburg, die er selbstverständlich auch gerne hätte. Wer aber Realist sei, müsse sich eingestehen, dass hier wohl der Wunschtraum Vater des Gedankens ist. Er, Werner Maier, bleibe hier lieber auf dem Boden der Tatsachen und verfolge für den Bürger nutzbare und realisierbare Projekte.

Im Anschluss an die Ausführungen von Werner Maier, nahm stellvertretender Landrat Josef Egger noch Stellung zu Themen der Kreispolitik. Die Situation des Landkreises stelle sich durchaus sehr positiv dar. Sowohl in der Arbeitslosenstatistik, als auch im Wirtschaftranking belege der Landkreis Spitzenplätze. Ebenso wollte er festhalten, dass gerade in den Aufgabenbereich Bildung von Seiten den Landkreise sehr viel investiert wurde und weiter wird. Er sehe als vordringliche und zukunftsweisende Aufgabe, in einem Land, das ohne Ressourcen, allein auf seinen Wissensvorsprung angewiesen sei, Bildung oberste Priorität einzuräumen. „Dies muss allumfassende Aufgabe sein, und beginnt nicht bei den Eliteuniversitäten, sondern an der Basis, den Kommunen, Städten und Landkreisen“ In diesem Zusammenhang erinnerte er an Ausbau und Renovierung des Gymnasiums Mainburg und die bevorstehende Renovierung des Kelheimer Gymnasiums. Um hier zum Ziel, insbesondere für den südlichen Landkreis zu kommen, ist eine parteiübergreifende Solidarität aller Kreisräte aus diesem Bereich nötig.

Als weiteren Schwerpunkt der Kreispolitik für den Landkreis Süden und die Stadt Mainburg machte Josef Egger die Sicherung des Krankenhause in Mainburg aus. Es sei von eminenter Bedeutung, dass mit der Privatisierung der Kreiskrankenhäuser ein wichtiger Schritt zu deren Sicherung unternommen wurde. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass dies von den Freien Wählern bereits bei der einschneidenden Gesundheitsreform, vor fünf Jahren gefordert wurde, aber die Kreistags-CSU diesen Schritt nicht mitgehen wollte. „Ich verstehe in diesem Zusammenhang Meinungsbildung der Kollegen der CSU überhaupt nicht mehr, zum einen werde von deren Partei eine Reform beschlossen, die den kleineren Krankenhäusern das Grab schaufle und zum Anderen sich auf kommunaler Ebene den nötigen Konsequenzen entziehe“ so Josef Egger. Mit dem Zusammenschluss der Krankenhauses Mainburg mit der Ilmtal-Klinik in Pfaffenhofen und den damit begonnenen inneren Erneuerung des Hauses ist ein guter Schritt getan, das Haus zu sichern. Leider sei bei der Besetzung des neuen Aufsichtsrats der Ilmtal-Klinik die Stadt Mainburg nicht berücksichtigt worden. Aber auch hier scheine bei der CSU das Gerangel um Posten vor das Wohl der Einrichtung und der Stadt zu gehen.

Bürgerbüro sicherlich sinnvoll

Bürgermeisterkandidat Werner Maier fordert mehr Flexibilität:

„Bürgerbüro bringt mehr Service für den Bürger“

Rathaus kann noch dienstleistungsorientierter für Bürger und Wirtschaft gestaltet werden

Mainburg. Im Rahmen einer Wahlversammlung im Ortsteil Unterwangenbach stellte Bürgermeisterkanditat Werner Maier das Wahlprogramm der Freien Wähler für die Stadt Mainburg vor. Schwerpunktthema an diesem Abend war die Umgestaltung der städtischen Verwaltung und die damit verbundene Installation eines Bürgerbüros. Werner Maier betonte, „dass die städtische Verwaltung bereits heute sehr effektiv und bürgernah arbeite. Die Finanzsituation der Stadt in den letzten Jahren erlaube auch keine  Ausweitung des Stellenplans und erfordere strengste Personalkostendisziplin. Dennoch bin ich der Meinung, dass durch eine zukunftsfähige Umstrukturierung der Verwaltung ein Bürgerbüro – ohne personellen Mehraufwand – geschaffen werden kann.“

Bei vielen Anliegen der Bürger an die Stadt wird nicht der gesamte Verwaltungsapparat   benötigt. Gerade für die alltäglichen Geschäftsvorgänge ist eine kompetent ausgestattete Kontaktstelle im Rathaus ohne weiteres ausreichend. Dies beginnt bei ganz einfachen Dingen, wie beim Kauf zusätzlicher Müllsäcke und der Ausgabe des Gelben Sackes, Einholen von Auskünften oder Abholung von Formularen, z.B. für eine Passverlängerung. Selbst Bauanträge könnten im Bürgerbüro abgegeben werden. Sicher könne nicht alles im Bürgerbüro sofort erledigt werden, sondern benötige die kompetenten Mitarbeiter im Rathaus zur Bearbeitung. Aber gerade diese Kontaktstelle von Bürger und Verwaltung kann im Zuge des Bürgerbüro-Konzepts so gestaltet werden, dass unkomplizierte und serviceorientierte Behördengänge ermöglicht werden, wie auch Terminvereinbarungen und Kontakt zu den zuständigen Sachbearbeitern. So können im Bürgerbüro Öffnungszeiten ermöglicht werden, die von den eigentlichen Rathauszeiten abgetrennt sind. Verlängerungen in die Abendstunden, wie auch frühere Öffnungszeiten am Morgen sind hier problemlos zu verwirklichen. Die notwendigen Räumlichkeiten wären im Rathaus vorhanden.

Ferner bietet das Projekt Bürgerbüro bessere und Kosten sparende Möglichkeiten den Tourismus in Mainburg zu unterstützen. Oberstes Gebot für den Tourismus sei gerade im Rathaus eine kompetente Auskunft sowohl für die Besucher der Stadt, aber auch für die Anbieter geben zu können. Dies ist bereits heute schon möglich, aber die Zeiten in denen diese Auskünfte und Leistungen nachgefragt würden, deckt sich wohl in den seltensten Fällen mit den Rathausöffnungszeiten. So ist eine solche Stelle unbedingt auf marktgerechte Öffnungszeiten angewiesen. Eine eigene Tourist-Info, wie dies in fremdenverkehrsgeprägten Städten üblich ist, ist für Mainburg nicht finanzierbar. Aber mit Einbeziehung dieser Einrichtung in das Bürgerbüro-Konzept kann ein Anfang gemacht werden, um die Bemühungen der am Fremdenverkehr beteiligten Betriebe zu unterstützen und zu fördern.

Ein weiteres Aufgabengebiet des Bürgerbüros sollte die Verbindung zu den Mainburger Geschäftwelt sein. Auch hier müssten für die täglichen Abläufe und Notwendigkeiten schnelle Reaktionswege geschaffen werden. Damit einher kann in diesem Bereich eine zeitgemäße Organisation des Gewerbeamtes gehen. „Gerade für diese Aufgaben der Kommunikation zwischen Gewerbetreibenden, Bürgern und der Stadt wird ein Bürgerbüro wertvolle Hilfe sein“ so Werner Maier.

Als Moderatorin führte Marion Schiekofer durch die Info-Veranstaltung der Freien Wähler. Die FW-Kandidaten stellte Albert Ippy den zahlreich versammelten Unterwangenbacher Bürgern vor und Gerhard Maier klärte zum Abschluss der Veranstaltung über das bayerische Kommunalwahlrecht auf.

"Jugendkriminalität" brisant? (29.1.08)

Mehr Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen vor Ort kein Thema FW-Bürgermeisterkandidat Werner Maier spricht von Rückgang der Delikte Mainburg (bf).

Auf Prävention, Beratung und die Anwendung der bestehenden Gesetze verwies FW-Bürgermeisterkandidat Werner Maier im zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion über ansteigende Fälle von Jugendgewalt. “Jeder Fall ist individuell zu sehen und einer zuviel, doch zeigen die Zahlen der örtlichen Polizeiinspektion einen Rückgang dieser Delikte um 25 Prozent in den vergangenen drei Jahren“, sprach sich der mit dieser Materie gut vertraute Polizeioberkommissar aus.

Bei einer Infoversammlung der Freien Wähler in Lindkirchen klärte Maier auf, dass die Situation in der Hopfenstadt von allen Verantwortlichen in diesem Bereich aufmerksam und tätig verfolgt würde. Stadt, Schulen, Jugendpflege und Polizei würden gemeinsam aktuell reagieren und die positive Entwicklung beim Rückgang dieser Vorfälle zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei.

“Unsere Hauptschule beispielsweise ist die größte Niederbayerns, doch ist sie in den Auffälligkeiten bei Jugendgewalt deutlich und Gott sei Dank weniger vertreten, wie die in umliegenden Polizeiinspektionen.“ Hier müsse man Schulleitung und alle engagierten Lehrern loben, die sich offensiv und auf Dauer mit dieser Problematik auseinandersetzten, was durch die kürzlich erfolgte personelle Verstärkung für Beratung und Betreuung durch einen Sozialarbeiter bewiesen wurde. “Dies greift wie die Arbeit des Streetworkers und der Polizei durchaus“, glaubt Maier.

Prävention und Beratung der Familien helfe in der Mehrzahl der Fälle, denn eine dauerhafte Heimunterbringung auffälliger Jugendlicher komme mit rund Euro 3 500 Euro pro Monat, wie dies zur Zeit bei rund 35 Jugendlichen der Fall ist, auch dem Landkreisbürger sehr teuer.

Forderungen von Bundesparteien nach einem kostenfreien dritten Kindergartenjahr vor der Einschulung, könne er nur begrüßen, so Maier.

“Wenn, dann aber nach der Devise: ‚Wer anschafft, zahlt auch’! Demnach müsste den Gemeinden die erhebliche Finanzlücke ausgeglichen werden.“ Grundsätzlich will Werner Maier in alle Entscheidungsprozesse die Bürger und vor allem die direkt Betroffenen besser einbinden, was so manches Missverständnis oder unnötige Konfrontation in der Vergangenheit, wie bei der Planung der Seniorenresidenz, verhindern hätte können. Nach seinem Verständnis soll ein Bürgermeister zuerst mit den Bürgern reden, danach miteinander gestalten und auch handeln.

Eisdisco der Freien Wähler (15.2.08)

Auch dieses Jahr veranstalteten die Freien Wähler ihre traditionelle Eisdisco unter dem Motto "Feier & Ice". Auch dieses Jahr war von 14 bis 23 Uhr für jeden etwas geboten. So konnten die Kleinen am Nachmittag in verschiedenen Spielen Preise gewinnen und der tollen Choreografie der "Viva-Minis" aus Meilenhofen zusehen. Später am Abend war dann für die Erwachsenen Barbetrieb mit unterschiedlichsten Unterhaltungseinlagen wie der Wahlsketch 2008, der Auftritt der "Viva-Girls" aus Meilenhofen, das Eisstockschießen mit den Stadtratskandidaten u.v.m.

Bilder der Eisdisco finden sie hier.

 

 

Freie Wähler besichtigen das Biomasseheizwerk

Die Freien Wähler konnten sich am 11. Februar persönlich ein Bild von der Wirtschaftlichkeit und Funktionsweise des Biomasseheizwerks machen. Stadtkämmerer und Geschäftsführer des heitwerks Josef Nißl erläuterte Bürgermeisterkandidat Werner Maier und den Stadtratskandidaten alle wesentlichen Fakten.

 

 

Freie Wähler besichtigen Ziegelei Leipfinger-Bader (23.1.08)

Neuer “Turbo-Ziegel“ soll Standort sichern Firmenchef Kastulus Bader lobt die Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik Mainburg (bf).

Die Unterstützung der heimischen Wirtschaft und der Erhalt der damit verbundenen Arbeitsplätze ist ein wichtiger Programmpunkt der Freien Wähler. Deshalb besuchte Bürgermeisterkandidat Werner Maier vergangene Woche das Ziegelwerk Leipfinger-Bader, wobei Firmeninhaber Kastulus Bader nach einem Rundgang über die Situation des Standortes Puttenhausen informierte.

“Diesen Sommer werden wir das 25-jährige Jubiläum der Betriebsübernahme feiern. In einer Zeit des Strukturwandels und Konzentration auf Großkonzerne wohl wirklich bemerkenswert für ein mittelständisches Familienunternehmen.

Als ich den Betrieb hier übernahm gab es in Deutschland über 600 selbstständige Ziegeleien, heute sind davon gerade noch 28 übriggeblieben“, erklärte Kastulus Bader den FW-Kandidaten bei der Begrüßung.

Dies führte er auch auf die besonders gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Sepp Egger zurück, der seit seinem Amtsantritt im Jahre 1990 den Kontakt mit ihm suchte und bei vielen Entscheidungen wichtige Hilfestellung geleistet habe. Nur durch die langfristige Rohstoffsicherung und den ständigen Ausbau und die Modernisierung sei der Standort Puttenhausen zu sichern gewesen.

Dabei mussten Flächen dazu erworben, die Grube erweitert, Lagerflächen vergrößert und eine Straße verlegt werden. Insgesamt rund 30 Millionen Euro wurden laut Bader in dieser Zeit in das Werk investiert.

“Ohne tatkräftige Unterstützung bei unseren Planungen und deren Genehmigung durch die Stadt und den persönlichen Einsatz von Sepp Egger bei zuständigen Stellen der Regierung von Niederbayern wäre so manches vielleicht nicht zustande gekommen“, wies Bader auf die Bedeutung der kommunalen Unterstützung hin. Seiner Meinung nach wird die Gesellschaft vor allem vom Fleiß der mittelständischen Unternehmer und ihrer Mitarbeiter getragen, die hier ihre sozialen Aufgaben erfüllen und auch Steuern zahlen, was man von anonymen Multikonzernen nicht behaupten könne.

Dem Natur- und Landschaftsschutz werde durch die im vergangenen Jahr begonnene Verfüllung der ausgebauten Grube durch kontrolliertes Aushubmaterial der Klasse Z 1.2 aus der Region ebenfalls Rechnung getragen.

Neben dieser positiven Entwicklung zeigte sich Werner Maier sehr beeindruckt über die neue Produktionslinie für den revolutionären WS12 Massivziegel mit Mineralgranulat-Füllung, der neue Maßstäbe in Wärme- und Schalldämmung setzt. Der Standort Puttenhausen ist mit dieser Innovation wieder für die Zukunft gerüstet, wofür auch die Exportquote des Werkes von über 40 Prozent spricht.

Nach dem Einbruch auf dem Neubausektor von Wohneinheiten in Deutschland von 700 000 im Jahr 1997 auf nur mehr 170 000 Wohneinheiten 2007 konnte der Ziegelabsatz nur mehr durch die Erschließung neuer Märkte in Tschechien und Polen kompensiert werden.

Qualität, Passgenauigkeit und Liefersicherheit der Erzeugnisse aus der Hallertau seien auf diesen Märkten ohne Konkurrenz, so dass jede Woche bis zu 50 Lastzüge dorthin ausgeliefert würden, sagte Bader. Demgegenüber stehe die Stagnation im Wohnungsbau, der durch steuerliche Belastungen und die radikale Einstellung des sozialen Wohnungsbaus durch die Bundes- und Landespolitik bald eine deutliche Verknappung und Verteuerung von Wohnraum in den Ballungsräumen folgen werde, so die Prognose des Firmenchefs.

Bei der Verabschiedung dankte Werner Maier für den informativen Nachmittag und versicherte Kastulus Bader, zumindest für seine Person und die Freien Wähler, auch weiterhin immer ein offenes Ohr für die Belange der Betriebe vor Ort und eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der Arbeitnehmer und somit auch der ganzen Stadt zu.

Wahlversammlung in Ebrantshausen (16.1.08)

Adios Amigos

Am vergangenen Mittwoch lud Werner Maier, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, zur Wahlkampfveranstaltung nach Ebrantshausen und kritisierte dort öffentlich eine „Amigo-Wirtschaft“, die aktuell seitens der CSU um Hannelore Langwieser betrieben werde.

In der vollbesetzten Wirtsstube in Ebrantshausen stellten die Freien Wähler ihr Wahlprogramm und die Stadtratskandidaten für die anstehende Kommunalwahl im März vor und reagierten dort auf die Art und Wiese, mit der sich die Mainburger CSU um den Chefsessel im Mainburger Rathaus bemüht. „Was ein Mitbewerberin uns hier erzählt hat mit der Realität herzlich wenig zu tun“, erklärte Werner Maier seine Sicht der Dinge und spielte damit auf den Neujahrsempfang der CSU in der Stadthalle an. Dort erzählten Langwieser und Huber von der angeblich guten Zusammenarbeit der beiden und erwähnten ein „rotes Telefon“, mit dem Bürgermeisterkandidatin Langwieser jederzeit in München Gehör finde. „Es glaubt doch hoffentlich niemand, dass unser Finanzminister, der gerade im Zuge seiner Wahlkampftour von Ort zu Ort reist, ein „rotes Telefon“ auf seinem Schreibtisch stehen hat und nur auf den Anruf der Langwieser wartet, wie es uns vorgegaukelt wird?“, fragte Maier offen in die Runde, was das ein oder andere Schmunzeln der Zuhörer erwirkte. Dass der Staatssäckel der Regierung geöffnet würde, nur weil Mainburgs CSU-Chefin bei ihm regelmäßig an die Türe klopft, bezweifelte Maier. Wenn das alle Bürgermeister der CSU tun würden, käme Huber seiner eigentlichen Arbeit wohl nicht mehr nach, meinte er weiterhin. Damit stellte Maier klar, dass alle Kommunen laut Gesetz gleich behandelt werden müssen und Zuschüsse aus Landesmitteln nur projektbezogen genehmigt werden, nicht aber aufgrund guter Beziehungen verteilt werden. „So eine Amigo-Wirtschafterei hatten wir in Bayern schon einmal vor längerer Zeit und ich will diese nicht wieder aufleben lassen!“, schloss Maier seine Äußerungen und hatte damit nicht nur die Lacher, sondern auch den Beifall auf seiner Seite.

Im Vordergrund standen daneben aber klar die politischen Inhalte der Freien Wähler und die Vorstellung der Stadtratskandidaten. Größten Raum nahm dabei eine Umstrukturierung des Rathauses ein. „Ich stelle mir hier gezielt ein Bürgerbüro vor, das den Ansprüchen einer Stadt in einer Größenordnung von Mainburg gerecht wird.“, erklärte Maier. Das Rathaus sehe er als Dienstleister, das transparent und kundenorientiert arbeiten müsse, was längere Öffnungszeiten und für den Bürger vereinfachte Amtswege mit einschließe. Dabei möchte Maier neue Wege gehen und denkt an einen Umbau der alten Hopfenwaage, um dem Bürgerbüro einen zentralen Unterschlupf bieten zu können. Die Anwesenden zeigten sich von dieser Idee begeistert, da viele Berufstätige sonst keine Chance sehen Amtsangelegenheiten ohne dafür genommenen Urlaub zu erledigen.