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2010

Viele Gratulanten bei Josef Egger

Viele Hände zu schütteln hatte Altbürgermeister und FW-Ehrenvorsitzender Josef Egger bei seinem 65. Geburtstag am 7. Dezember. Unter den Gratulanten mischten sich im Laufe des Tages Landrat Dr. Hubert Faltermeier, Bürgermeister Reiser, zahlreiche Stadt- und Kreisräte sowie Vertreter verschiedener Vereine, in denen der Jubilar Mitglied ist. Ihrem Aufsichtsratvorsitzenden gratulierte auch der komplette Vorstand der Hallertauer Volksbank mit Vorstandsvorsitzendem Wilfried Gerling an der Spitze.


Landrat Faltermeier ist bereit für eine weitere Amtszeit

Mainburg. Die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Mainburg am 15.4.2010 im Seidlbräu nutze Landrat Dr. Hubert Faltermeier zum Auftakt seines Wahlkampfes im südlichen Landkreis. Zusammen mit dem Nichtraucher-Volksbegehren steht die Entscheidung um den Landkreischefsessel am 4. Juli an.

Für die Errichtung einer Realschule in Mainburg sicherte der Kreischef seine volle Unterstützung zu. Denn als Standort der mit über 600 Schülern größten Hauptschule Niederbayerns und eines hervorragenden Gymnasiums, das mit 1400 Schülern bald wieder an seine räumlichen Grenzen kommen könnte, fehlt in Mainburg eine Realschule. Hier sind noch Bildungsreserven vor Ort auszuschöpfen, was gerade auch in Hinsicht auf die vielen Kinder mit Migrationsherkunft wichtig ist. Dabei heißt es einen langen Atem zu haben, so der Landrat aus eigener Erfahrung, denn für die Errichtung der Fachoberschule in Kelheim waren über zwanzig Anträge an die Regierung notwendig.

Mit deutlicher Kritik an der sturen Haltung Kreistagsmehrheit aus CSU und SPD im Nachtarock zum Bürgerentscheid zur Landratsamtssanierung kommentierte Faltermeier das Blockieren des notwendigen Anbaus für einen barrierefreien Zugang für die KfZ-Zulassungsstelle. „Hier soll der der böse Bürger abgestraft und diszipliniert werden, weil er durch seine Wahlentscheidung mehrheitlich nicht so wollte, wie die großen Parteistrategen  es gerne hätten“. Bei der Diskussion über die Sanierung des bestehenden Amtsgebäudes war diese kleine Anbaumaßnahme immer enthalten, doch jetzt will sich niemand mehr daran erinnern. Ein gemeinschaftlicher Anfall von Gedächtnisverlust vieler Kreisräte, der auch als Taktik auszulegen ist, den Bürgerwillen auszusitzen und nach der Landratswahl vielleicht kippen zu können.“ so spekulierte Dr. Faltermeier, der für eine schnelle Umsetzung des Bürgerentscheides eintritt. Dabei erinnerte der Landrat nochmals, das durch den Zickzackkurs der Kreistagsmehrheit von der schon beschlossenen Sanierung zur Neubauvariante der schon genehmigte Zuschuss von 1 Million Euro für den Start dieser Maßnahme in 2009 aus dem Konjunkturprogramm für die Sanierung leider unwiederbringlich verloren wurde, zum Schaden aller Kreisbürger. 

Nach der gelungenen Neustrukturierung und -organisation der beiden Krankenhäuser in Kelheim und Mainburg, das nach der Fusion mit Pfaffenhofen erhalten werden konnte und jetzt ohne Defizit für die Kreiskasse die Grundversorgung vor ort weiter zur Verfügung stellt, kommentierte Faltermeier deutlich als richtige Entscheidung. Denn während der Verhandlungen mit den Nachbarn in Pfaffenhofen torpedierte die CSU unter Martin Neumayer seine Bemühungen das Krankenhaus in öffentlicher Hand zu erhalten mit Gegenverhandlungen mit einer privaten Krankenhausgesellschaft.  „Ich bin sehr froh, das es gelungen ist die Krankenhäuser weiter zu 100 % in kommunaler Trägerschaft zu behalten und so langfristig zu sichern, wir brauchen keine Gewinne, sondern die Versorgungssicherheit für alle Bürger“, erklärte Faltermeier ohne aber zu verschweigen, dass die von den Kassen initiierte Schließung der Geburtshilfe in Mainburg wegen der Probleme mit den Belegärzten auch für ihn ein schwerer Schlag war. Trotz aller Bemühungen des Landkreises und der Stadt Mainburg war dies leider nicht zu verhindern.

„Ich verspreche ihnen, mich weiter sachlich und überparteilich für die Belange aller Kreisbürger einzusetzen“, schloss Faltermeier seine Ausführungen und warb bei den anwenden um ihre Stimme für die Bestätigung seines Mandats.