Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles






Seiteninhalt

2016

19.03.2016

Unterschriftenaktion der Freien Wähler ein voller Erfolg!

Sehr zufrieden zeigten sich Landratskandidat Fritz Mathes und die Freien Wähler mit ihrer Unterschriftenaktion zur Volksbefragung zu den Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA. In nur drei Stunden trugen sich fast 100 Bürgerinnen und Bürger in die Listen ein. Erfreulich war zudem, dass auch einige Stadträte von verschiedenen Fraktionen die Aktion unterstützen und unterzeichneten. Dies zeigt deutlich, dass die Bevölkerung den Abkommen durchaus kritisch gegenübersteht und fürchtet, dass die hohen deutschen und europäischen Qualitätsstandards, wie z.B. der Verbraucherschutz oder der Umweltschutz, unterlaufen werden könnten.

Informationen zur Unterschriftenaktion finden Sie hier.


17.03.2016

Jahreshauptversammlung am 17.3.2016 im Seidlbräu

Bericht von Georg Hagl, erschienen in der HZ am 24.3.2016:

"Endlich eine Entscheidung zum Jugendtreff"

Freie Wähler begrüßen Standort auf RMM-Gelände - Erfolgreiche Stadtratsarbeit

Auf eine erfolgreiche Arbeit seiner Gruppierung und Stadtratsfraktion konnte Helmut Fichtner, Vorsitzender der Freien Wähler, anlässlich der Jahreshauptversammlung zurückblicken. Nicht zuletzt dank ihrer Anträge konnten wichtige Weichen in den Bereichen Hochwasserschutz, Jugendarbeit und Wirtschaftsförderung gestellt werden. Ebenfalls wurde an diesem Abend mit Fritz Mathes der Kandidat für die Wahl zum Nachfolger des aus Sicht seiner Parteifreunde erfolgreichen Landrates Hubert Faltermeier vorgestellt.

In seinem Jahresrückblick würdigte Fichtner die Jubiläumsfeier am 12. Juni 2015 zum 50-jährigen Bestehen des Ortsverbandes in der Stadthalle. Der Festakt mit örtlicher Politprominenz sowie Vertretern der Kreis- und Landespolitik bildete auch den richtigen Rahmen, um viele langjährige Aktive zu Ehrenmitgliedern zu ernennen und an den Gründer Alfons Brandl zu erinnern.

Der vergangenes Jahr zum ersten Mal veranstaltete Familientag konnte als ein voller Erfolg bezeichnet werden und soll dieses Jahr wiederholt werden. Vor seinem Ausblick auf die kommenden Termine bat Fichtner den Sprecher der Stadtratsfraktion, Werner Maier, um seinen Bericht.

Die erst eine Woche zuvor im Stadtrat gefallene Entscheidung zu Standort und Ausbau des Jugendtreffs stand dabei im Mittelpunkt. Maier erinnerte an das jahrelange Gezerre und viele nicht zielführenden Vorschläge zu dieser wichtigen Aufgabe der Stadt. "Für uns war immer klar, dass die Jugendlichen aus dem beengten und feuchten Keller des LSK-Gebäudes endlich ein eigenes Domizil auf dem ehemaligen RMM-Gelände beim Volksfestplatz mit ausreichendem Freigelände umziehen sollten", erklärte Maier. Er dankte explizit den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat quer durch alle Fraktionen, die zu dieser Abstimmung mit am Ende 16:7 Stimmen beigetragen haben.

Die von Bürgermeister Josef Reiser (SLU) "kurzfristig aus dem Hut gezauberte" Variante, den Jugendtreff auf Kosten der Freibadfläche in einem Minimalneubau neben der Musikschule unterzubringen, habe so verhindert werden können. "Dabei ist mir wichtig, dass der Skaterplatz und die notwendigen Freiflächen an einem Standort mit den ausbaufähigen Räumlichkeiten für den Jugendarbeiter der Stadt verbunden sind", wies der Fraktionschef auf Perspektiven mit möglichen Band-Proberäumen und einer Bühne für Live-Konzerte hin.

Ebenfalls in einem Antrag der Freien wurde gefordert, erwähnte Maier den Neubau des Entlastungskanals für den Promenadenweg entlang der B301 im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz.

Zur Flüchtlingspolitik forderte der FW-Fraktionschef Aktivitäten der Stadt auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus, der für alle bedürftigen Bürger wichtig sei. Hier seien Bund und Land gefordert, die Kommunen mit den notwendigen finanziellen Möglichkeiten auszustatten. "Die politischen Schwergewichte im Landkreis, der Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer und der konservative Fraktionsführer der Manfred Weber im EU-Parlament, sind hier in die Pflicht zu nehmen", drängte Maier auf Hilfen für die Gemeinden in Deutschland.

Ein weiterer wichtiger Punkt im FW-Forderungskatalog ist die Neubesetzung der Personalstelle eines Stadtentwicklers für Mainburg. Aus über 40 Bewerbern laufe jetzt die Endphase in der Auswahl der übrig gebliebenen sechs Kandidaten. Diese Personalstelle sei für das örtliche Gewerbe und den Handel, verbunden mit allen Veranstaltungen der Stadt, wie den Märkten und Volksfesten sehr entscheidend. Denn die Stadt müsse endlich eigene Schwerpunkte in der Förderung der Wirtschaft und Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Interessensvereinigungen  setzen und sich nicht  vor den Karren einzelner Interessensvertreter spannen lassen.

Maier sprach noch die notwendige Erweiterung der Grundschule Sandelzhausen, die Generalsanierung der Mittelschule Mainburg und die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge an. In all diesen Themenbereichen herrsche noch großer Diskussionsbedarf, bevor der Stadtrat zu Entscheidungen komme. Er erinnerte an die Haushaltsdebatte mit den Hinweisen zur Rathauserweiterung in Richtung ehemaligem Christlbräu mit der Option, das angemietete Haidhaus am Marktplatz zu ersetzen.

Die Hauptversammlung endete mit einem Referat der Geschäftsführerin des Tourismusveriens Hallertau, Martina Mayer, und der Vorstellung des Landratskandidaten der Freien Wähler, Fritz Mathes aus Kelheim.


16.03.2016

Antrag "Jugendtreff" mit 16:7 Stimmen im Stadtrat befürwortet!

Doch etwas überraschend wurde in der gestrigen Stadtratssitzung dem Antrag der Freien Wähler, der sich für den Standort ehemaliges RMM-Gelände und nicht für Sportplatz ausspricht, mit 16:7 Stimmen zugestimmt. Stadträte fast aller Fraktionen konnten diesem Vorschlag und den Argumenten der Fraktion folgen und unterstützen diesen letztlich zahlreich. In der Vorberatung im Bauausschuss fiel der Antrag noch mit 4:5 durch.

Die Infos zum Inhalt und zur Chronologie finden Sie hier.


02.03.2016

Der neue Jugendtreff soll nun doch nicht auf das ehemalige RMM-Gelände!

Die Freien Wähler fordern die Errichtung des Jugendtreffs auf dem ehemaligen RMM-Gelände neben der Festwiese.

Mainburg. Die Diskussion über den neuen Standort des Jugendtreffs soll aus Sicht der Freien Wähler jetzt beendet werden und ein baldiger Ausbau am bisher beschlossenen Standort neben der Festwiese erfolgen. Die Finanzierung dazu ist ebenfalls gesichert und wird als Haushaltsrest seit zwei Jahren bereitgestellt. Fraktionssprecher Werner Maier führte beim kürzlichen Freien-Wähler-Stammtisch im Biberbau die Diskussionsrunde und erinnerte an die jetzt schon jahrelange Vorgeschichte.

Bürgermeister Reiser schlug vor fünf Jahren dem Stadtrat vor, das ehemalige RMM-Gelände zu erwerben um dort den neuen Jugendtreff mit Skaterplatz einzurichten.

Damals argumentierte Bürgermeister Reiser, dass neben dem Jugendzentrum dabei auch eine öffentliche Toilette für den Busbahnhof, dem Festplatz und einem möglichen Wohnmobilstellplatz geschaffen werden könnte.

Das Landratsamt signalisierte damals bereits seine Zustimmung zur Verlegung des Jugendtreffs aus dem Keller der Musikschule auf das RMM-Gelände.

Auch der Streetworker der Stadt Mainburg sprach sich damals für diesen Standort aus und schlug dabei eine kleine Skateranlage auf dem Gelände vor.

Der Stadtrat entschloss sich nach eingehender Diskussion das Gelände aus der Erbpacht der Firmen Krauser und RMM herauszukaufen um dort einen Jugendtreff zu errichten.

Helmut Fichtner und Bernd Friebe, damals beide Mitglieder des Bauausschusses, unterstützten die Idee des Bürgermeisters und stimmten dem Kauf ebenfalls zu.

Kurz darauf ein neuer Vorschlag des Bürgermeisters, der die Verlegung des Jugendtreffs in die ehemalige Brandhalle vorsah, die von der Stadt zur Erweiterung der Ausstellungsfläche für den Gallimarkt erworben werden konnte. Hier spielte jedoch der Bayerische Jugendring über die Regierung von Niederbayern nicht mit, da das Gebäude unter anderem wegen fehlender Barrierefreiheit, als nicht geeignet erachtet wurde. Nun wurde als weitere Alternative ein Anbau an die Umkleiden im Freibad vorgelegt und andiskutiert, wobei der Bereich der Tischtennisplatten wegen des neuen Gebäudes ersetzt und die Zufahrt zur Musikschule wahrscheinlich leicht verlegt werden müsste.

Da sich die Entscheidungsfindung des Bürgermeisters mit der Verwaltung bereits Jahre hinzog und das RMM-Gelände damals eben zum Zwecke der Errichtung eines Jugendtreffs gekauft wurde, stellte die Fraktion der Freien Wähler im September 2015 einen Antrag, den Jugendtreff, wie vorgesehen jetzt endlich in dem ehemaligen Gebäude der Fa. RMM zu errichten.

Die Freien Wähler fordern nun, dass der Stadtratsbeschluss zur Errichtung eines Jugendtreffs mit Skaterplatz auf der Fläche neben der Festwiese aus folgenden Gründen endlich umgesetzt wird.

Die Immobilien wurden  zur Verwendung als Jugendtreff gekauft. Eine weitere Investition für eine alternative Immobilie bedeutet doppelte Gestehungskosten und zusätzliche Unterhaltskosten. Die Kaufentscheidung des Stadtrates von 2011 wird dadurch ad absurdum geführt.

Das RMM-Gelände bietet mit seinem Umgriff für die Jugendlichen alle Entfaltungsmöglichkeiten. Neben dem demnächst zur Verfügung stehenden Skaterplatz kann auf dem inzwischen geteerten Hof ein Streetball-Platz angelegt werden und auf der Schöllwiese gibt es bereits einen Bolzplatz, der problemlos zu einem attraktiven Fußballplatz aufgewertet werden könnte. Die Freisitzmöglichkeit auf der südöstlichen Terrasse stünde zur Verfügung, denn die Jugendlichen halten sich gerne im Freien auf. Diese Möglichkeit ist im jetzigen Jugendtreff kaum vorhanden und wäre auch bei der aktuell vorgelegten Variante kaum vorhanden! In dem Gebäude kann auch ein Band-Probenraum eingerichtet werden, dessen Übungseinheiten dort niemanden beeinträchtigen.

Alle Jugendlichen, und hier legen wir Wert darauf, dass der Jugendtreff für alle Mainburger Jugendlichen zur Verfügung steht und nicht nur für „Problemfälle“, können an einer Örtlichkeit vom Streetworker betreut werden. Gleichzeitig kann dort die schon lange gewünschte öffentliche Toilette für den Busbahnhof mit eingebaut werden, die auch dem Volksfestplatz zu Gute kommt.

Die Fraktion der Freien Wähler sieht bei der Errichtung des Jugendtreffs am Freibad, keine Verbesserung sondern eher Konfliktpotential mit den vielen Nutzern dieses Geländes. Also den Gästen des Freibades, den Sportlern im Stadion sowie der Musikschule, des LSK-Theatersaals, dem Probenraum der Stadtkapelle und der Schülerbetreuung. Der am Freibad vorgesehene Jugendtreff und der jetzt geplante Skaterplatz auf dem RMM-Gelände wären dann wieder auseinandergerissen.

Dass der Streetworker als Mitarbeiter der Stadt in die Gestaltung des Jugendtreffs mit einbezogen werden soll, ist selbstverständlich. Bei dem Freie-Wähler-Vorschlag findet hier endlich die Zusammenlegung des Skaterplatzes mit dem Jugendtreff statt, was der Streetworker immer bemängelt hat, als der Skaterplatz noch bei der Abwiegehalle in der Nähe der Fa. Wolf war. Ebenso würden die Jugendlichen einen attraktiven Jugendtreff sicherlich gerne annehmen, der nur für sie errichtet wurde und dessen Außengelände sie mit niemandem teilen müssen.

Der Stadtrat diskutiert dieses Thema nun schon jahrelang. Wir haben 2011 auf Vorschlag des Bürgermeisters einen Entschluss gefasst, den es nun endlich umzusetzen gilt. Alle weiteren Alternativen stellen sich für uns nicht zielführend dar und es ist mit unnötigen Mehrkosten von über  200.000,- Euro plus der anfallenden Gebäudeerhaltungskosten zu rechnen.


03.03.2016

FREIE WÄHLER: Das Volk muss bei TTIP, CETA und TiSA gefragt werden

Unterschriftensammlung am Grünen Markt in Mainburg am 19.3.2016 mit dem Ziel einer Volksbefragung


Die FREIEN WÄHLER Bayern starten eine landesweite Unterschriftensammlung, mit der Sie erreichen wollen, dass die bayerischen Bürgerinnen und Bürger in einer Volksbefragung nach Art. 88a Landeswahlgesetz zu den drei höchst umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA befragt werden. Der Ortsverband Mainburg beteiligt sich daran am Samstag, den 19.3.2016 von 9 - 12 Uhr am Grünen Markt in Mainburg.

FREIE WÄHLER Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, deshalb muss sich die Staatsregierung bei den dubiosen Freihandelsabkommen im Sinne der Bürger und nicht im Sinne der Lobbyisten entscheiden. Die Bürger in Bayern müssen in einer Volksbefragung gefragt werden, ob sie für oder gegen TTIP, CETA und TiSA sind. Es ist inakzeptabel dass die Staatsregierung im Bundesrat für etwas stimmt, was die Bevölkerung aus guten Gründen mehrheitlich ablehnt“.


02.03.2016

Jetzt für eine Volksbefragung unterschreiben! - Informationen und Material zur Unterschriftensammlung für die Volksbefragung zu TTIP, CETA und TiSA

1. JETZT UNTERSCHREIBEN! - Unterschriftenliste herunterladen oder auf openPetition online eintragen:

 

2. Hintergrundinformationen

Es ist davon auszugehen, dass die nationalen Parlamente und damit auch der Bundestag und der Bundesrat als Interessenvertretung der Länder über die Freihandelsabkommen abstimmen werden. Bayern hat im Bundesrat sechs von 69 Stimmen und kann am Ende das Zünglein an der Waage sein, wenn über ein „Ja“ oder „Nein“ zu TTIP, CETA und TiSA abgestimmt wird.

Sie wollen wissen, warum wir darüber hinaus eine Volksbefragung zu TTIP; CETA und TiSA fordern?

 

3. Dringlichkeitsantrag im Bayerischen Landtag der FREIEN WÄHLER vom 17. Februar 2016

Am Mittwoch, den 17. Februar 2016, forderten die FREIEN WÄHLER in einem Dringlichkeitsantrag, eine Volksbefragung zu den Freihandelsabkommen TTIP und Ceta sowie zum Dienstleistungsabkommen TiSA durchzuführen. Die CSU hat diesen Antrag abgelehnt.


01.03.2016

TTIP, CETA und TiSA gehen uns alle an!

FREIE WÄHLER Generalsekretär Prof. Dr. Michael Piazolo ergänzt: „Die allgemeine Skepsis gegenüber diesen drei Abkommen ist in Bayern groß – und dies völlig zu Recht. Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA werden für die bayerischen Bürgerinnen und Bürger, unsere Kommunen, für das Handwerk, den Mittelstand und die Landwirtschaft weitreichende Auswirkungen haben. Wir wollen deshalb als Freie Wähler in den nächsten Wochen und Monaten die Menschen in Bayern über den Sachstand der drei Verträge auf Informationsveranstaltungen in allen Regierungsbezirken informieren und Unterschriften für eine Volksbefragung sammeln“.

Nach heutigem Informationsstand ist vor allem eine Aufweichung unserer Standards in den Bereichen Umwelt, Soziales, Verbraucherschutz, Kultur, Bildung, Gesundheit und Datenschutz, aber auch ein neuer Liberalisierungsdruck im Bereich öffentlicher Dienstleistungen zu befürchten. Die FREIEN WÄHLER fordern deshalb Volksbefragungen, sobald die jeweiligen Abkommen auf europäischer Ebene erfolgreich abgeschlossen wurden und sofern sie im Bundesrat ratifiziert werden müssen. Dabei ist das Ergebnis der jeweiligen Volksbefragung bei der Abstimmung der Staatsregierung im Bundesrat vollständig zu berücksichtigen.


11.02.2016

Freie Wähler gratulieren Werner Maier zum 60. Geburtstag

Die Fraktionsmitglieder sowie viele Freunde gratulierten Werner Maier am vergangenen Samstag zu seinem 60. Geburtstag und übermittelten dabei die besten Glückwünsche.

Stadt- und Kreisrat Werner Maier gehört seit vielen Jahren zur Vorstandschaft der Freien Wähler Mainburg. Nach langjährigem Vorsitz bekleidet er nun das Amt des Stellvertreters. 2002 kandidierte er für das Bürgermeisteramt in der Hopfenstadt und 2003 für den Landtag. Momentan ist er Fraktionssprecher der Freien Wähler im Stadtrat.


05.02.2016

"Volksmusik auf Bayern 1" Petition der Freien Wähler

Der Bayerische Rundfunk hatte am vergangenen Dienstag mitgeteilt, im Mai 2016 die Volks- und Blasmusiksendungen von Bayern 1 auf die Digitalwelle „BR Heimat“ zu verlegen.

Wir FREIE WÄHLER haben daher auf Anregung unserer Landtagsabgeordneten hin eine Unterschriftensammlung in Form von zwei Onlinepetition und einer Petition in Papierform gestartet.
Die Unterschriftensammlung läuft nun unter dem Titel "Für den Erhalt der Volksmusik auf Bayern 1 - FREIE WÄHLER". Ziel der Petition ist, dass die Volks- und Blasmusiksendungen auch künftig im analog empfangbaren Radio auf Bayern 1 gesendet werden.

1. Sie finden die Petition auf den beiden Petitionsplattformen www.openPetion.de und www.Change.org (siehe folgende Links). Dort kann die Petition auch elektronisch unterzeichnet werden:
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-volksmusik-auf-bayern-1-freie-waehler


https://www.change.org/p/bayerische-staatsregierung-bayerischer-landtag-bayerischer-rundfunk-f%C3%BCr-den-erhalt-der-volksmusik-auf-bayern-1-freie-w%C3%A4hler


Hinweis: OpenPetition bietet Ihnen bspw. auch die Möglichkeit die Unterschriftensammlung auf Ihren eigenen Homepages einzubinden.

2. Ergänzend zu den Online-Petitionen finden Sie anbei noch eine Unterschriftenliste mit unserem Logo. Diese Liste können Sie selbst ausdrucken und verteilen.

Bitte bewerben Sie die Unterschriftensammlung mit den o.g. Links und verteilen Sie die Unterschriftenliste. Bitte vergessen Sie dabei nicht, auch selbst zu unterzeichnen.
Da es eine weitere Unterschriftensammlung zum Thema gibt, bitten wir Sie, insbesondere bei www.openPetition.de darauf zu achten, nur unsere Unterschriftensammlung zu bewerben.


20.01.2016

Fritz Mathes zum Landratskandidaten gewählt

Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 21.1.2016 von Martina Hutzler:

Fritz Mathes will neuer Landrat werden

KELHEIM.Die Freien Wähler (FW) im Landkreis haben Fritz Mathes zum Kandidaten für die Wahl des Kelheimer Landrats gekürt. 54 von 55 wahlberechtigten Mitgliedern schrieben am Mittwochabend bei der Nominierungsversammlung auf ihren Stimmzettel den Namen des 51-jährigen Bankers; er ging ohne Gegenkandidaten in die Abstimmung. Das Votum sei ein starker Vertrauensbeweis, dankte der Kelheimer Ex-Bürgermeister für die Unterstützung der FW-Mitglieder, die aus dem ganzen Landkreis angereist waren.

In seiner Bewerbungsrede im Kelheimer Gasthof Stockhammer nannte Mathes als Hauptthemen eines Landkreises den Komplex Bildung, Wirtschaft und Kultur, das Thema Gesundheit/Krankenhäuser sowie den Asylbereich. Auf letzteren ging Mathes nicht näher ein.

Kliniken als ein Schwerpunkt

Auf dem Gesundheitssektor sei der Kreis Kelheim „in der glücklichen Lage, zwei Kliniken im Landkreis zu haben“; gemeint waren damit die Kelheimer Goldberg-Klinik und das Mainburger Krankenhaus, also die zwei Häuser in Trägerschaft des Landkreises. Dessen fast 117 000 Einwohner hätten damit „eine wohnortnahe und optimale Versorgung“, sagte Mathes. Gleichzeitig seien die Klinken auch als wirtschaftlicher Standortfaktor „nicht zu vernachlässigen“.

Die Themen Bildung, Wirtschaft und Kultur seien „unabdingbar miteinander verbunden: von den Kindern über die Arbeitgeber und Arbeitsplätze bis hin zur Kultur, die nicht wegzudenken ist.“

Unterm Strich „steht unser Landkreis nicht schlecht da“, lautete die Analyse des Landratsamts-Anwärters. Das sei auch ein Verdienst der 24 Städte und Gemeinden – und somit auch ein Verdienst der Politik der Freien Wähler , die in acht Kommunen den Bürgermeister stellen. Für solch einen prosperierenden Landkreis lohne es sich, „für das Amt des Landrats zu kandieren“, begründete der Kelheimer Kommunalpolitiker abschließend seine Bewerbung.

Diese Bewerbung überzeugte nahezu alle 55 anwesenden Mitglieder aus den FW-Ortsverbänden, die satzungsgemäß bei der folgenden Wahl einen Stimmzettel abgeben durften. Wahlvorstand Jörg Nowy und seine Beisitzer Christian Hanika und Harald Hillebrand hatten schnell den Überblick: 54 Mitglieder votierten für Mathes. Für Erheiterung sorgte der 55. Stimmzettel: Darauf stand der Name des Abensberger FWlers Hillebrand – der stand freilich gar nicht zur Wahl. Lachend gratulierten sich „Wahlsieger“ Mathes und „Verlierer“ Hillebrand am Podium und eröffneten damit die Gratulationscour für den frisch gekürten Landrats-Kandidaten Mathes.

Nur einer der Anwesenden hielt sich sichtlich zurück – warum, das hatte FW-Vizekreisvorsitzender Nowy schon zu Versammlungsbeginn erklärt: Der jetzige Landrat und FW-Politiker Dr. Hubert Faltermeier, der im September aus Altersgründen nicht mehr kandidiert, fungiert bei der Wahl seines Nachfolgers als amtlicher Wahlleiter und sei in dieser Funktion zur Neutralität verpflichtet. „Damit kann er heute hier bei uns auch keine politischen Statements und ähnliches abgeben“, begründete Nowy die Zurückhaltung des Amtsinhabers.

Mit Warnung in den Wahlkampf

Die formal notwendige Frage, ob er die Wahl annehme, beantwortete ein sichtlich erleichterter Fritz Mathes mit den Worten „gerne, ja – danke!“ Er dankte seinen politischen Mitstreitern für das klare Ergebnis: „Das ist gut für den Wahlkampf, der nun beginnt“. Ähnlich sah es FW-Vize Jörg Nowy, der erst vor einigen Wochen das Amt des Kreisvorsitzenden zu Gunsten Mathes’ aufgegeben und damit erste Weichen für eine Kandidatur des Kelheimers gestellt hatte. „Wir schicken einen sehr, sehr guten Kandidaten ins Rennen“, freute sich Nowy. Richtig, sprach der Bad Abbacher Bürgermeister Ludwig Wachs in einer Art Schlusswort – „aber wir müssen ihn jetzt auch alle unterstützen, liebe Freunde“ mahnte er und warnte die Kreis-Freien Wähler eindringlich vor einer „Wird schon werden“-Mentalität im bevorstehenden Wahlkampf.

Steckbrief:

  • Privat

    Fritz Mathes wurde 1964 in Kelheim geboren. Sein Abitur baute er im Internat in Ising am Chiemsee. Nach einem beruflichen Exkurs nach München lebt er seit 1990 wieder in Kelheim. Als Hobbys nennt er Rennradeln, Skifahren und Laufen; er ist aktiv bei der FFW Kelheim und Vorstandsmitglied im ATSV Kelheim.

  • Familie

    Seit dem Jahr 2000 ist Fritz Mathes verheiratet mit seiner Frau Petra. Die beiden haben einen Sohn (Peter, 14) und eine Tochter (Sabine, 12).

  • Beruf

    Nach der Bundeswehr hat Fritz Mathes bei der Bayerischen Landesbank Bankkaufmann gelernt. Nach einem Intermezzo bei der Bayerngrund GmbH wechselte er zur Kreissparkasse Kelheim; hat er sich zum Sparkassenfach- und -betriebswirt weitergebildet. Seit 1. Mai leitet er den Bereich Verwaltung/Bau bei der Kreissparkasse.

  • Politik

    Fritz Mathes stammt aus einer Politiker-Familie: Sein Vater Fritz Mathes sen. war 26 Jahre lang Kelheims Bürgermeister. Der Sohn wurde 2002 Stadtoberhaupt. 2014 verlor er die Wahl gegen Horst Hartmann. Derzeit sitzt Fritz Mathes für die Freien Wähler im Kreistag; seit November ’15 ist er auch FW-Kreisvorsitzender. (hu)