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Unsere Stadträte

Unsere Stadträte (2014 - 2020)

Werner Maier (Fraktionssprecher)
Renate Fuchs
Bernd Friebe
Helmut Fichtner

29.04.2014

Stadtrat Dr. Thomas Schummer offiziell verabschiedet

Das Ergebnis der Kommunalwahl 2014 hatte für die Freien Wähler zur Folge, dass ein Mandat verloren wurde. Leider konnte dadurch Dr. Thomas Schummer, der 18 Jahre lang Mitglied des Stadtrates war, nicht wieder in das Gremium einziehen. Für die Fraktion der Freien Wähler ist dies äußerst bedauerlich und ein herber Verlust, da Dr. Schummer sich stets für die Belange der Stadt und deren Bürger insbesondere im Bereich Gesundheit und Suchtprävention eingesetzt hat. Die Freien Wähler bedanken sich bei Dr. Schummer recht herzlich für die geleistete Arbeit und das ehrenamtliche Engagement.

Auch Bürgermeister Reiser bedankte sich bei Dr. Schummer und verlas bei der Verabschiedung der scheidenden Stadtratsmitglieder folgende Laudatio:

Sehr geehrter Herr Dr. Schummer,

lieber Thomas,

die Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Mainburg anlässlich Deiner 15-jährigen Zugehörigkeit zum Stadtrat bei der Jahresabschlusssitzung 2011, bei der Deine Verdienste als Mitglied dieses Gremiums im Mittelpunkt meiner damaligen Laudatio standen, liegt gerade mal gut zwei Jahre zurück. Eine zu kurze Zeitspanne, als dass man gänzlich neue Worte zur heutigen Verabschiedung finden könnte. In meiner Not habe ich deshalb Deinen Fraktionssprecher gebeten, Ghostwriter zu spielen. Er hat es dankenswerter Weise, natürlich aus sich der Fraktion der Freien Wähler getan, über deren Liste Du bei den Kommunalwahlen 1996 erstmals in den Stadtrat eingezogen bist und diesen Wahlerfolg 2002 und 2008 wiederholen konntest. Die Sätze von Werner Maier, die ich um ein paar Wörter erweitern will, kann ich voll und ganz unterstreichen: „Der Tom ist für uns ein wertvolles Mitglied, vor allem im Bereich Gesundheit und Sport, wirkte er doch hierbei als wichtige Verbindung zur Gesundheitsakademie und den Sportvereinen. Als Sprecher des Akademierats brachte er sich intensiv bei den Projekten der Sucht- und Gewaltprävention ein. Und als es um das Aufstellungsverfahren für einen sachlichen Teilflächennutzungsplan zur Ausweisung von Konzentrationszonen für Mobilfunk ging, beriet er uns – sprich die Fraktion der Freien Wähler – mit den gesundheitlichen Hintergründen, die durch die vermeintlichen Belastungen entstehen können.“ – Zitatende.

Diese fraktionsinterne Beratung floss natürlich in die Stadtratsarbeit beim Bauleitverfahren ein, vor allem aber auch bei den vorausgehenden Mobilfunk-Studien und dem Prüfbericht zu den Messungen elektromagnetischer Immissionen von Mobilfunksendeanlagen.

Lieber Thomas,

bitte gestatte mir, dass ich jetzt doch auf die Worte meiner Laudatio zur Verleihung der Bürgermedaille zurückgreife, wenn ich in Erinnerung rufe, dass es Dir bedingt durch Deine berufliche Belastung in den zurückliegenden 18 Jahren Deiner Stadtratstätigkeit nicht möglich war, in einem der Ausschüsse mitzuwirken. Dies soll aber nicht heißen, dass Dein kommunalpolitisches Engagement deshalb geringer zu bewerten wäre. Im Gegenteil, Du hast Dich immer dann zu Wort gemeldet, wenn es galt eine kritische Stimme einzubringen, wie eben schon ausgeführt, beim Mobilfunk.

Was Dir auch immer wichtig erschienen ist, war die Prävention im Jugendbereich. Seit der Installierung des Akademierats bei der Gesundheitsakademie „health & more“ 1999 warst Du ein fachkompetentes Mitglied und gleichzeitig dessen Sprecher.

Bei der Vorlage der Budget-Planung für 2014 in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses betontest Du bei Deinem Resümee über die zurückliegenden 15 Jahre, dass viele Projekte der Sucht- und Gewaltprävention angeleiert und die Entscheidungen immer im Konsens getroffen worden seien. Wenngleich in diesem Metier ein Erfolg nicht in Zahlen gemessen werden kann, so spricht es meines Erachtens für den Vorsitzenden des Akademierats, dass die Fördermittel der Stadt gut verwaltet, mit Augenmaß eingesetzt und nicht verschwendet wurden. Verständlich, dass Du Dein Lieblingsprojekt, die Spielsuchtprävention, noch gerne begleitet hättest.

Lieber Thomas, Du darfst versichert sein, dass Du mit diesem Wunsch nicht alleine stehst.